Das Buch- und Kulturwesen propagiert häufig flache Organisationsstrukturen als Ideal, doch die Bedeutung der Perspektiven junger Mitarbeitender bleibt ungewiss.
Die Branchenbeobachterin Maja Herzog hob hervor, dass zwar flache Hierarchien gelobt werden, es jedoch unklar bleibt, wie viel Entscheidungsmacht tatsächlich den jüngeren Mitarbeitenden eingeräumt wird.
Herzog wies darauf hin, dass viele Organisationen behaupten, frische Impulse zu hören, konkrete Mechanismen zur Integration dieser Ansichten jedoch selten detailliert werden.
Die Diskussion weist auf eine Lücke zwischen der Rhetorik egalitärer Strukturen und den praktischen Realitäten interner Entscheidungsprozesse in Verlagen hin.