Die Vorlesemonitor-Studie, die am 30. Oktober 2026 veröffentlicht wurde, berichtet über einen bemerkenswerten Anstieg der Häufigkeit, mit der Eltern von Säuglingen und Kleinkindern ihren Kindern laut vorlesen, im Vergleich zu Daten aus dem Jahr 2024.
Laut der Erhebung ist der Anstieg bei Familien mit Kindern im Alter von ein bis zwei Jahren am deutlichsten, was auf eine Verschiebung hin zu einem früheren Umgang mit Büchern hindeutet.
Trotz der insgesamt positiven Entwicklung bestätigt der Bericht, dass der Bildungsstand der Eltern weiterhin die Lesegewohnheiten beeinflusst, wobei höher gebildete Eltern eher regelmäßig lesen.
Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass Initiativen zur Förderung der frühkindlichen Alphabetisierung zwar an Boden gewinnen, aber sozioökonomische Faktoren weiterhin ein entscheidender Bestimmungsfaktor für Lesegewohnheiten in deutschen Haushalten sind.