Das Kulturamt von Fellbach bestätigte, dass Ronya Othmann, eine in Berlin ansässige Schriftstellerin, die 1993 in München geboren wurde, als alleinige vertrauenswürdige Auswählende für den 13. Mörike-Preis fungieren wird, der für den 21. April 2027 geplant ist.
Othmanns Ernennung folgt den Richtlinien des Preises, die vorsehen, dass eine prominente literarische Persönlichkeit die Auswahl leitet. Sie wurde von einem Jurygremium benannt, dem unter anderem Sandra Richter, Direktorin des Deutschen Literaturarchivs Marbach, und Professorin Sigrid Köhler von der Universität Tübingen angehören.
Zu Othmanns eigenen literarischen Referenzen zählen der Ingeborg‑Bachmann Publikumspreis (2019) für ihr Gedicht „Vierundsiebzig“, der Mara‑Cassens‑Preis (2020) für den Debüt
Seit 2021 schreibt sie die „Import Export“-Kolumne für die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, und ihre aktuellen Bücher sind „Vierundsiebzig“ (2024) und „Rückkehr nach Syrien. Reise in ein ungewisses Land“ (2025).
Das Kulturamt wird in den kommenden Wochen den Preisträger für 2027 bekanntgeben und damit die Liste der bisherigen Gewinner um einen weiteren Namen erweitern, zu der bereits Wolf Biermann, W. G. Sebald und Jan Wagner gehören.