Andy Hahnemann, Seniorredakteur bei Fischer‑Tor, sagte dem Börsenblatt, das Horrorgenre sei „erstaunlich lebendig“ in mehreren Formaten, von Romanen und Graphic Novels bis hin zu Manga und Filmen.
Er beobachtete, dass die Verlage einen stetigen Zustrom von Manuskripten erhalten, die die traditionellen Grenzen sprengen, während etablierte Horror-Titel weiterhin starke Verkaufszahlen erzielen.
Hahnemann wies zudem auf einen wachsenden Pool von Debütautor*innen hin und bezeichnete die aktuelle Phase als „Novizen‑Übersicht“, in der frisches Talent aktiv von Verlagen gesucht und gefördert wird, die ihre Horrorkataloge diversifizieren wollen.
Der Redakteur betonte, dass die Anpassungsfähigkeit des Genres an visuelles Erzählen – deutlich in Comics und Manga – seine Popularität erhält, und dass filmische Adaptionen das Interesse an schriftlichen Horrorwerken weiter verstärken.
Insgesamt ist Hahnemann der Ansicht, dass die quersprachliche Vitalität des Horrors auf anhaltende Chancen für neue wie auch erfahrene Schaffende hindeutet.