Mona Chollet, eine bekannte französische Journalistin und Autorin, erklärte, dass sie nicht mehr jeden Artikel oder jedes Buch, das sie verfasst, mit ihrem Namen unterzeichnet.
Sie sagte, die Gewohnheit, jedes Werk zu signieren, habe sich früh in ihrer Karriere entwickelt, als eine sichtbare Unterschrift als persönliches Siegel der Verantwortung und des Stolzes diente.
Im Laufe der Zeit stellte Chollet fest, dass die ständige Präsenz ihres Namens die Leser vom Inhalt selbst ablenken konnte und die Aufmerksamkeit auf die Autorin statt auf die Ideen lenkte.
Heute verwendet sie ihre Unterschrift nur noch für ausgewählte Projekte, bei denen sie eine persönliche Empfehlung für angemessen hält, sodass die Arbeit in den meisten Fällen für sich selbst sprechen kann.
Chollets Entscheidung spiegelt einen breiteren Trend unter Schriftstellern wider, die es vorziehen, dass der Text für sich selbst spricht, und den Fokus auf die persönliche Marke der Autorin reduzieren.