Bei der Frankfurter Buchmesse versammelten sich Vertreter von im Exil ansässigen russischsprachigen Verlagen zu einer Podiumsdiskussion, die sich auf die Bekämpfung von Desinformation durch Print konzentrierte.
Die Verlage, die außerhalb der russischen Grenzen tätig sind, betonten ihre Rolle bei der Herstellung von Büchern, die staatlich propagierten Narrativen entgegenwirken.
Während der Sitzung forderten sie nachhaltige Partnerschaften mit internationalen Literaturagenten, Kulturinstitutionen und Vertriebspartnern, um die Reichweite ihrer Titel zu erweitern.
Panelisten untersuchten ebenfalls innovative Ansätze zur Steigerung der Sichtbarkeit, darunter digitale Reichweite, Übersetzungsinitiativen und gemeinsame Marketingkampagnen.
Die Diskussion unterstrich das Engagement der Verlage, die unabhängige russischsprachige Debatte zu bewahren und den weltweiten Zugang zu faktenbasierten Inhalten zu erweitern.